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Apfelwein-Profis und -Fans aus Hessen, Deutschland und der Welt laden ein zum internationalen Apfelwein-Festtag / Veranstaltungen und Aktionen rund um das Kultgetränk / Argentinien, Australien und Japan feiern u.a. mit

Ob als Apfelwein, Viez, Most, Cider, Cidre oder Sidra: Das Kultgetränk trägt, wo immer es getrunken wird, zur Völkerverständigung bei. Am 3. Juni, dem Welt-Apfelwein-Tag, haben alle wieder die Gelegenheit, ihr Stöffche gemeinsam hochleben zu lassen. Rund um dieses Datum veranstalten Apfelwein-Profis und -Fans aus Hessen, Deutschland und der Welt eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen, wie zum Beispiel Verlosungen, Führungen, Verkostungen, Partys oder gleich ein ganzes Festival. Informations- und Kommunikationsmittelpunkte sind die Websites www.weltapfelweintag.de bzw. www.worldciderday.com und www.facebook.com/Welt.Apfelwein.Tag.

Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. hat den internationalen Festtag im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Apfelwein-Liebhaber auf der ganzen Welt haben die Möglichkeit, das Logo in deutscher und englischer Sprache zu verwenden und eigene Aktionen auf die Beine zu stellen. „Der Welt-Apfelwein-Tag markiert länderübergreifend den Beginn der Apfelweinsaison. Angefangen hat es mit ein paar Aktionen in Hessen, jetzt ist der Welt-Apfelwein-Tag eine Erfolgsgeschichte. Und jeden Tag kommen weitere Aktionen hinzu. Am 3. Juni findet man unter dem Hashtag #Weltapfelweintag oder #Worldciderday mehrere hunderte Einträge aus der ganzen Welt“, sagt Martin Heil, Vorsitzender des Apfelweinverbandes.

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Foto (v.l.n.r.): Ralf Walther, Georg Herberth, Martin Heil, Dr. Johanna Höhl-Seibel, Volker Thoma, Stefan Lampert und Alexander Nöll.

Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. hat einen neuen Vorstand: Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung wählten die Teilnehmer turnusgemäß ihr Leitungsorgan. Dabei haben sie Martin Heil von der Kelterei Heil als Vorstandsvorsitzenden wieder einstimmig bestätigt. Neu im Gremium ist Georg Herberth von der Kelterei Herberth in Kronberg.

Im Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. sind 40 Betriebe organisiert. Ihr Ziel: Hessens Kultgetränk, das Stöffche, klar zu positionieren und dabei vor allem jede Altersklasse zu erreichen. Neben Georg Herberth sitzen im Vorstand Volker Thoma, Geschäftsführer der Rapp’s Kelterei GmbH und der Kelterei Wilhelm Höhl Hochstadt GmbH & Co. KG, Alexander Nöll, Geschäftsführer der Kelterei Nöll, Ralf Walther, Geschäftsführer der Kelterei Walther, Stefan Lampert, Geschäftsführer der Kelterei Dölp, sowie Dr. Johanna Höhl-Seibel, Geschäftsführerin der Dr. Höhl’s GmbH.

Streuobstwiesenforum als Teil der Naturschutzkampagne „Hin zum Mehr – Biologische Vielfalt für Hessen“ / Erfahrungsaustausch und Netzwerk

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Von der Ansiedlung eines Steinkauzpärchens über die benötigte Menge Äpfel für einen Liter Apfelwein bis zum richtigen Obstbaumschnitt oder den kommenden Terminen für Blütenwanderungen: Ab sofort gibt es mit dem Streuobstwiesenforum eine Online-Plattform, auf der sich alle Interessierten rund um das Thema Streuobstwiese unter www.streuobstwiesenforum.de (hier auf der Website unter Hessische Streuobstwiese) austauschen können. Ins Leben gerufen haben dieses Forum die MGH GUTES AUS HESSEN GmbH zusammen mit dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. und der Naturschutz-Akademie Hessen.

Das Angebot ist Teil der großangelegten Naturschutzkampagne „Hin zum Mehr – Biologische Vielfalt für Hessen“, die die Bedeutung der biologischen Vielfalt als natürliche Lebensgrundlage zum Thema hat. Sie will das öffentliche Bewusstsein für biologische Vielfalt steigern und Verbraucher zur aktiven Mitwirkung am Naturschutz anregen. „Auch in Hessen ist die Streuobstwiese als Musterbeispiel für biologische Vielfalt unter anderem durch mangelndes Interesse an der Nutzung und Pflege noch immer stark bedroht. Ohne den Einsatz engagierter Menschen ist der Erhalt dieses wertvollen Biotops nicht möglich“, sagt Julia Kraushaar, Geschäftsführerin der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH.

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Am 22. Februar startet die Land & Genuss Messe in Frankfurt. Bei der offiziellen Eröffnung am Freitag um 10.30 Uhr wird wieder traditionell das Apfelwein-Fass angestochen. Mit dabei ist die Frankfurter Apfelweinkönigin Larissa I. Seit der ersten Stunde, vor acht Jahren, ist der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. zudem Partner des Hessischen Abends, der am 23. Februar ab 17.00 gefeiert wird. Los geht es mit dem Stammtisch zum Thema: „Typisch hessisch - unsere Genuss- und Erlebnisregionen“. Im Anschluss sind alle herzlich zum "Feierabendstöffche" eingeladen.

Natürlich sind auch die Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien vor Ort und präsentieren unter dem Motto „Die Vielfalt des Apfelweins“ ihre Angebote. Es gibt das klassische Stöffche, sortenreine Apfelweine bis hin zu verschiedenen Mixgetränken.

www.landundgenuss.de

Nöll Geschenkbox

Großes Sortiment an Apfelglühweinen aus hessischen Keltereien / Für festliche Momente: Spezialitäten auf Apfelbasis / Hochwertige Boxen als Geschenkideen

Apfelwein wird nicht nur in den warmen Sommermonaten getrunken, im Gegenteil, das Stöffche ist in der kalten Jahreszeit als typisch hessisches Heißgetränk sehr beliebt: Die Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. gehen im Winter mit verschiedenen Varianten von Apfelglühwein, von der klassischen Version mit weihnachtlichen Gewürzen über Spezialitäten wie Rosé mit schwarzer Johannisbeere bis zu alkoholfreiem Kinderpunsch, an den Start. Als Geschenkidee oder für besondere Momente haben die Kelterer zudem ausgesuchte Spezialitäten wie Apfelschaumwein, sortenreine Apfelweine, alkoholfreien Sekt auf Apfelbasis sowie Geschenkboxen im Programm.

„Seit Jahren bieten unsere Kelterer eine Vielzahl von Winterspezialitäten an, damit Apfelweinliebhaberinnen und -liebhaber ihr Stöffche auch saisonal angepasst genießen können. Über die Zeit wurden manche Rezepte verändert oder verfeinert, denn die Kelterer achten sehr genau darauf, was ihren Kunden schmeckt“, erklärt Martin Heil, Vorsitzender des Apfelweinverbands.

Der neue Apfelbote Herbst/Winter ist da. Hier erfahren Sie, was alles in den letzten Monaten rund ums Stöffche und die hessischen Streuobstwiesen passiert ist und finden aktuelle Events für November und Dezember.

http://www.gutes-aus-hessen.de/fileadmin/user_upload/news/pdf_archiv/Apfelbote/Apfelbote_2-18_web_20180911.pdf

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MGH, Hessisches Umweltministerium und Apfelweinverband stellen zwei neue Projekte vor: „Biologische Vielfalt im Bembel“ und „Biologische Vielfalt genießen“

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Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat MGH GUTES AUS HESSEN GmbH zwei umfassende Projekte gestartet, mit der sie die große Bedeutung der biologischen Vielfalt als natürliche Lebensgrundlage in den Fokus setzt, die auch für unser wirtschaftliches Handeln bedeutend ist. „Nur eine vielfältige, intakte Natur kann für den Menschen lebensnotwendige Ökosystemleistungen wie frische Luft, sauberes Wasser, Rohstoffe, fruchtbare Böden oder Nahrungsmittel bereitstellen“, erklärt MGH-Geschäftsführerin Julia Kraushaar. „Es ist wichtig, dass Menschen erkennen, wie abhängig unser Lebensstil von biologischer Vielfalt ist – und wie wichtig es ist, sie zu erhalten.“ Als positiven Nebeneffekt soll die Kampagne die Nachfrage nach Produkten steigern und die biologische Vielfalt fördern. Schirmherrin der Kampagne ist Staatsministerin Priska Hinz.

Gute Ernte wird erwartet, trotz langer Dürreperiode / Verbands-Kampagne „Äpfel gehören ins Glas“ / Vorfreude auf ein leckeres „Stöffche“

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Die Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. schauen positiv auf die kommende Erntezeit. Acht bis zehn Wochen wird das Ernten und Keltern der Äpfel insgesamt dauern. „Trotz der langanhaltenden Dürreperiode haben die Äpfel eine gute Qualität, und auch über die voraussichtliche Erntemenge werden wir uns nicht beschweren können“, sagt Verbandsvorsitzender Martin Heil und fügt hinzu: „Kein Vergleich zur geringen Ernte im Jahr 2017.“ Apfelweinliebhaber können sich auf einen neuen, spritzigen Jahrgang ihres Stöffche freuen. Deshalb steht für den hessischen Kelterer auch fest: „Äpfel gehören ins Glas“. Mit dieser Kampagne beteiligt sich der Verband auch am 5. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am 6. September 2018.

Für gute Qualität sorgt vor allem der richtige Erntezeitpunkt der jeweiligen Apfelsorten. Nur reife und einwandfreie Äpfel eignen sich für die Herstellung des Qualitätsgetränkes. In manchen Regionen findet aufgrund des sehr sonnigen Wetters der Erntezeitpunkt bereits früher statt. Sorten wie Gravensteiner haben jetzt schon die nötige Süße von mindestens 45 Grad Oechsle Zuckergewicht. Bohnapfel oder Schafsnase zählen zu den späten Sorten und werden meist erst im Oktober geerntet, da sie erst dann einen ausreichenden Fruchtzuckergehalt ausgebildet haben. „Die Qualität der Äpfel garantiert uns auch dieses Jahr einen geschmacksintensiven „Süßen“ sowie einen vollmundig-süffigen Apfelwein, sagt Volker Thoma, Geschäftsführer der Kelterei Wilhelm Höhl, Hochstadt.

Eine ausreichende Menge Kelterobst ermöglicht auch die Sortimentsvielfalt, die die Apfelwein-Fans kennen und lieben. Das Angebot der Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. reicht von sortenreinem Apfelwein über Apfel-Schaumwein bis hin zu Mix-Varianten und alkoholfreiem Apfelwein.

Äpfel gehören ins Glas
Jeder Apfel zählt: Gemeinsam mit der Naturschutz-Akademie Hessen und der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH rufen die Mitglieder des Apfelweinverbandes auch in diesem Jahr unter dem Motto „Äpfel gehören ins Glas“ alle Streuobstwiesenbesitzer auf, ihre Äpfel von den Bäumen zu holen und in die Keltereien zu bringen. „Damit setzen wir uns dafür ein, dass möglichst alle der heimischen Streuobstwiesenäpfel zu Apfelsaft und Apfelwein verarbeitet werden“, erläutert Peter Possmann, Geschäftsführer der Kelterei Possmann in Frankfurt.

Die Preise für hessisches Kelterobst bleiben auch in diesem Jahr bei vielen Keltereien stabil. Damit honorieren die Mitglieder des Apfelweinverbandes die Arbeit der privaten Streuobstwiesenbesitzer. „Die Pflege der Streuobstwiesen, zu der auch die Ernte gehört, stellt einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz dar“, sagt Martin Heil abschließend.

 

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Hoch lebe die Königin: Bei einer feierlichen Krönungszeremonie ist auf dem Frankfurter Apfelweinfestival die neue Frankfurter Apfelweinkönigin inthronisiert worden. Larissa I. wird in den kommenden zwei Jahren dem hessischen Nationalgetränk ein königliches Gesicht geben. Sie hat sich bei einem Online-Voting in der finalen Wahlrunde gegen drei Mitbewerberinnen durchgesetzt und bekam von ihrer Vorgängerin, Bianca I., die Krone aufgesetzt. „Ich kann es immer noch kaum fassen, dass ich ab jetzt dieses ehrenvolle Amt ausüben darf und freue mich sehr darauf, zwei Jahre lang die Apfelweinkultur zu repräsentieren“, sagte Larissa I. bei der Krönungsfeier.

3.650 Personen haben an der Wahl der Frankfurter Apfelweinkönigin teilgenommen, 1.530 Stimmen konnte die Wiesbadenerin Larissa Vogl für sich gewinnen. „Ja, ich lebe in Wiesbaden, aber da als Königin eine Hessin gesucht wurde, habe ich mich getraut, mich zu bewerben – denn ich bin als gebürtige Wiesbadenerin eine waschechte Hessin“, erzählt Larissa. „Ich habe mit meiner Oma immer hessisch gebabbelt und bin mit hessischen Traditionen und hessischer Kultur aufgewachsen. Ich bin leidenschaftliche Ebbelwoi-Trinkerin und in meinem Freundeskreis wissen alle, dass ich am liebsten das gude Stöffche trinke. Als Frankfurter Apfelweinkönigin geht für mich ein langgehegter Traum in Erfüllung.“

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Heiko Fischer aus Kronberg bekommt Goldenen Apfel für Verdienste rund um die hessischen Streuobstwiesen: Vorsitzender des OGV Kronberg hat sich Naturschutz und Landschaftspflege zur Lebensaufgabe gemacht / Preisverleihung mit Stadträtin Rosemarie Heilig auf dem Frankfurter Apfelweinfestival

Trotz der Vielzahl überzeugender Bewerbungen war der Jury schnell klar: Der Goldene Apfel 2018 geht an Heiko Fischer aus Kronberg. Nachpflanzung, Sammlung und Erhalt alter Obstsorten, Anlegen und Betreuen öffentlicher Streuobstwiesen, Kinder- und Jugendförderung – die Liste seiner Verdienste um den Schutz und die Pflege der hessischen Streuobstwiesen ist lang. Für sein Engagement übereichte ihm jetzt Stadträtin Rosemarie Heilig auf dem diesjährigen Frankfurter Apfelweinfestival den Goldenen Apfel und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Verliehen wird der Goldene Apfel seit 2007 von der Naturschutz-Akademie Hessen, der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH sowie dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V.

„Es sind Menschen wie Heiko Fischer, die mich nachhaltig beeindrucken und die eine Auszeichnung wie den Goldenen Apfel mehr als verdienen“, stellte Rosemarie Heilig bei der Preisverleihung fest. „Ich treffe selten Menschen, die sich mit derartig viel Herzblut für unsere hessische Kulturlandschaft engagieren und die so vielfältige Aktionen voranbringen wie Heiko Fischer“, sagt auch Martin Heil, Vorsitzender des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. und Mitglied der sechsköpfigen Jury aus Vertretern der Initiatoren des Goldenen Apfels. „Selten waren wir uns in der Jury so schnell über den Gewinner einig wie in diesem Jahr.“